Chau Zi Kim gewinnt 1. WWULMV-Turnier
 32 Spieler waren bei diesem Turnier, das an zwei Tagen ausgetragen wurde, am Start. Die Vorrunde am Samstag fand in den Clubräumen der 15reds und des ISC statt, die K.O.-Stages am Sonntag ausschließlich bei den 15reds.
Das von den Wiener Traditionsclubs 15reds und ISC begründete WWULMV-Turnier ist ein Bewerb, der aufzeigen soll, wie sich diese Clubs, und auch der ABC, eine faire und sinnvolle Durchführung von Landesmeisterschaften vorstellen. Nachdem bei diesem Turnier die Setzung resultierend aus einer Rangliste, in der alle Teilnehmer aufscheinen, erfolgt, basiert der Modus nicht auf reiner Willkür oder Zufall, sondern auf Leistungen, die Spieler über einen längeren Zeitraum erbracht haben.
Bei diesem Turnier waren vier von fünf Wiener Vereinen vertreten, nämlich die 15reds, der ABC, der HSEBC und der ISC.
Zusätzlich zum vorbildhaften Turniermodus gab es auch Preisgeld zu gewinnen. Dieses wurde durch die Einnahmen aus den Nenngeldern ermöglicht, fällt aber definitiv nicht unter die Erwartungen, die man an Landesmeisterschaften hat.
Patrick Stegmeier traf in Gruppe G, die im KSC in Gerasdorf bei Wien ausgetragen wurde, auf Andreas Gugler (1:2), Thomas Janzso (2:0) und Georg Hanisch (2:0). Er stieg somit als Gruppenzweiter ins Achtelfinale auf. Dort traf er auf Vladislav Arion. Nach klar dominiertem erstem Frame und am Weg zu einem ungefährdeten Sieg kam bei Stegmeier plötzlich Sand ins Getriebe und durch unnötige, teils dumme Eigenfehler brachte er seinen nicht in Bestform spielenden Kontrahenten zurück in die Partie und verhalf ihm schlussendlich zu einem verdienten, aber für Stegmeier sehr ärgerlichen 2:1-Erfolg. Sieger des WWULMV-Bewerbs wurde Chau Zi Kim. Er besiegte im Finale Alexander Trinkl 4:2. Der dritte Platz ging an Emanuel Stegmeier. WWULMV 2010 - Raster
Aktualisiert (Freitag, den 06. August 2010 um 16:53 Uhr)
Patrick Stegmeier/Carl-Walter Steiner belegen Platz 5 Chau Zi Kim/Sebastian Hainzl verteidigen ihren Titel
Die acht besten Paarungen der abgelaufenen ASL Doppel-Saison trafen in Salzburg einander, um den Österreichischen Meister 2010 im Snooker-Doppel zu ermitteln. Zu favorisieren waren die Titelverteidiger Chau Zi Kim (amtierender Staatsmeister im Snooker 2010) und Sebastian Hainzl (Staatsmeister 2009 und Halbfinalist 2010).
Gruppe A Die Paarung Patrick Stegmeier/Carl-Walter Steiner (W), 4. des ASR-Doppel 2009/10 und Sieger des vorletzten Doppelturniers der abgelaufenen Saison in Innsbruck, bekam es in der ersten Runde der Gruppenphase mit dem Duo Markus Sallaberger/Paul Schopf (Jahresbester des ASR Allgemeine Klasse 2010) zu tun. Die zu favorisierenden Oberösterreicher taten sich schwer, ins ihr gewohnt konstantes Offensivspiel zu finden, und so ergab sich ein durchaus offener Schlagabtausch. Auf beiden Seiten folgten auf gute Pots und gelungene Defensivstöße schwerwiegende und ebenso unnötige Fehler. Team Stegmeier/Steiner konnte in beiden Frames bis zum Endspiel auf die Farben eine Führung erspielen, mit der sie jedoch fahrlässig umgingen und durch wenige, aber entscheidende Fehler vergaben und der oberösterreichischen Doppelpaarung somit zu einem schmeichelhaften 2:0-Erfolg verhalfen. In der zweiten Partie stand mit der Paarung Chau/Hainzl (W) der Titelverteidiger gegenüber, wobei Chau einen Fehler Stegmeiers, der mit den ungewohnt schnellen Bedingungen, ganz im Gegensatz zu jenen in Wien, speziell im Köö 5, nicht auf Anhieb zurecht kam, mit einem sehenswerten Break von 63 Punkten bestrafte und somit schnell auf 0:1 aus Sicht des ABC stellen konnte. Nach starkem Beginn von Stegmeier in Frame zwei, der allerdings bei 20 Punkten durch einen dummen Fehler sein Break vorzeitig abbrechen musste, waren es wieder die Titelverteidiger, die konstanter ihre Chancen verwerteten und somit deutlich mit 2:0 siegreich blieben. Nach vor der dritten Runde der Gruppenphase nun die Teams Sallaberger/Schopf und Chau/Hainzl mit jeweils zwei 2:0-Siegen als Aufsteiger feststanden, ging es für Stegmeier/Steiner gegen die Paarung Andreas Gugler/Emanuel Stegmeier um die "goldene Ananas". Diese sicherte sich das ABC-Duo mit einem 2:1-Erfolg. In Anbetracht dessen, dass man die erste Partie teils glück- und teils kopflos mit 0:2 abgegeben hatte, ist dieser 5. Gesamtrang nicht zufriedenstellend.
Gruppe B In dieser Gruppe setzte sich die Paarung Christian Hochmayer/Michael Kreuziger (W) vor dem Duo Alexander Gauss/Maximilian Thürr (W) durch. Die beiden Salzburger Paarungen Severin Grösslinger/Thomas Pal und Hubert Lassacher/Alexander Stadler mussten sich mit dem Erreichen des fünften bzw. siebenten Gesamtrangs anfreunden.
Im Halbfinale kam es nun zu den Duellen Chau/Hainzl gegen Gauss/Thürr und Hochmayer/Kreuziger gegen Sallaberger/Schopf.
Chau/Hainzl lagen in der best-of-5-Partie zwar unerwartet mit 0:2 zurück, konnten die Partie aber erfreulicherweise noch drehen und siegten schlussendlich mit 3:2. Im zweiten Halbfinale verlor die Paarung Sallaberger/Schopf leider sehr deutlich mit 0:3.
Somit kam es zum Duell zwischen den Titelverteidigern Chau Zi Kim/Sebastian Hainzl und den Jahresbesten des ASR-Doppel 2010 Christian Hochmayer/Michael Kreuziger. Das Finale wurden ebenfalls best-of-5 gespielt und entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für den Titelverteidiger. Chau/Hainzl konnten sich mit einem 3:2-Triumph ein weiteres Jahr den Titel als Österreichischer Meister im Snooker-Doppel sichern. Ein äußerst erfreuliches und sehr verdientes Ergebnis. Chau Zi Kim erspielte mit 63 Punkten auch das höchste Break des Turniers.
ÖM Doppel 2010 in Salzburg
Aktualisiert (Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 12:56 Uhr)
Carl-Walter Steiner erringt ÖM-Bronze!
Die ÖM der Masters findet heuer in Wien (Köö 7) statt. 
In Gruppe A sollte sich CW Steiner (W) mit dem Titelverteidiger und Jahresbesten des abgelaufenen ASR-Rankings, Alexander Trinkl (W), Ebrahim Baghi (W) und Gustav Lodjn jun. (W) messen. Allerdings konnte Ebrahim Baghi, Österreichischer Meister der Masters der Jahre 2005-2008, nicht antreten und somit reichte nach einer 1:2-Niederlage gegen Alexander Trinkl ein 2:1-Gewinn gegen Gustav Lodjn jun., um in die Runde der besten vier einzuziehen.
In Gruppe B konnten sich mit Clausdieter Franschitz (S) und Dieter Simoncsics die Favoriten durchsetzen. Für Josef Kerschbaumer (OÖ) und Alexander Pichler (S) endete die Meisterschaft nach der Gruppenphase.
Im Halbfinale trafen Alexander Trinkl und Dieter Simoncsics sowie Clausdieter Franschitz und Carl-Walter Steiner aufeinander. Beide Partien verliefen relativ deutlich. Trinkl gewann gegen Simoncsics klar mit 3:0 und CW Steiner musste sich ebenso deutlich seinem salzburger Kontrahenten CD Franschitz geschlagen geben.
 CWS holt somit Bronze und teilt seinen Platz auf dem Treppchen mit Dieter Simoncsics. Herzliche Gratulation, CW!
Im Finale verteidigte Alexander Trinkl erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr und verwies mit einem 3:2-Erfolg CD Franschitz auf den 2. Platz.
Auf dem Podest:
1. Alexander Trinkl (W) 2. Clausdieter Franschitz (S) 3. Dieter Simoncsics (W) 3. Carl-Walter Steiner (W)
Aktualisiert (Dienstag, den 20. Juli 2010 um 09:46 Uhr)
Judd Trump gewinnt das ASO 2010 vor Neil Robertson. Er setzt sich im Finale mit 6:4 gegen den amtierenden Weltmeister durch.
Nach 2008 sind viele Top-Professionals wieder in Österreich zu Gast. Neben ASO-Titelverteidiger Ryan Day und dem amtierenden Weltmeister Neil Robertson sind u.a. die ehemaligen Weltmeister Peter Ebdon, Shaun Murphy, Graeme Dott und Mark Williams mit von der Partie.
Die Auslosung hat unserem Obmann wie schon 2008 ein Aufeinandertreffen mit dem Profi-Weltmeister von 2005, dem Engländer Shaun Murphy beschert. Beim ersten Aufeinandertreffen vor zwei Jahren verlor Lukatsch den zweiten Frame der Begegnung auf den entscheidenden schwarzen Ball. Seine weiteren Gruppengegner sind Andreas Gugler (Aut), Tin Vennos (Cro), Chris McBreen (Ger) und Krzysztof Wrobel (Pol).
Erik Lukatsch konnte am ersten Spieltag leider keinen Sieg einfahren. Er musste sich gegen Tin Vennos, Chris McBreen und Krzysztof Wrobel mit 0:3 Niederlagen abfinden. Auch an seinem zweiten Spieltag konnte Lukatsch leider keinen Framegewinn verzeichnen, sowohl gegen Andreas Gugler als auch gegen Shaun Murphy setzte es zwei 0:3 Niederlagen.
Für das Highlight des dritten Spieltages sorgte der amtierende Weltmeister Neil Robertson, der sich mit einem Maximum Break von 147 Punkten wohl die Prämie für das Highest Break des Turniers sicherte.
Auch am vierten Spieltag wurde in Wels tolles Snooker geboten. Für den Höhepunkt des Tages sorgte der Engländer Stuart Bingham bereits heute Vormittag, indem er es Neil Robertson nachmachte und ebenfalls ein "147" zauberte. Die Prämie des höchten Turnierbreaks muss somit geteilt werden. Es bleibt nur abzuwarten, auf wieviele Spieler dieser Bonus schließlich aufgeteilt werden darf.
Das ASO 2010 ging mit einem 6:4-Finaltriumph von Judd Trump über den amtierenden Weltmeister, Neil Robertson aus Australien, zu Ende, Platz drei ging an Mark King und Joe Perry.
Aktualisiert (Dienstag, den 25. Mai 2010 um 22:01 Uhr)
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